Same, same

Kambodscha

Juhu, ich kann wieder was schreiben, ich bin nämlich wieder auf Reisen! Da der Winter für mich bereits Anfang Dezember wieder enden hätte können und die Weihnachtsfeiertage so perfekt lagen, dass es sich ja fast schon auf dem Silbertablett anbot, zu verreisen, musste ich nicht zwei Mal überlegen: Ab ins Warme! Dank auf der Welt verstreuten Bekanntschaften hatte ich die Qual der Wahl: Kolumbien, Florida, Jamaica, Indien? Schlussendlich geworden ist es dann Kambodscha – dort ist im Moment meine Freundin Maria im Zuge ihrer Weltreise. Und außerdem wollte ich da eh schon immer mal hin.

Na wenn das kein Zufall ist. 😉

Bei grausligstem Dezember-Wetter packte ich also mit viel Vorfreude auf Sonne, Strand und Tuk Tuks wieder mal meinen Rucksack voll mit Sommersachen und machte mich auf nach Kambodscha, um Maria von ihrer vorübergehenden „Arbeitsstelle“ – einer Pfefferfarm in Kampot, im Süden des Landes – abzuholen. Auf der Pfefferfarm bekam ich gleich eine sehr interessante Führung und danach machten wir uns gemeinsam auf dem Weg zurück in die Zivilisation: Kampot Stadt, Kep – und dann auf die Inseln!

Barfuss durch die Welt.

Im wahrsten Sinne des Wortes – kaum auf der ersten Insel, Koh Rong Sanloem, angekommen, entledigten wir uns unserer Fußbekleidung für die nächsten Tage. Nur Sand unter unseren Füßen. Und zwischendurch mal ein Boot, um von einer Insel auf die nächste zu schippern.

Koh Rong Sanloem ist ein Paradies wie es im Buche steht: weißer Sandstrand, türkises Meer, entspannte Stimmung durch und durch, Beach Bars mit einheimischen Barmännern. Ein Jahreswechsel unter Palmen mit Sand zwischen den Zehen – wunderbar! Und der einzige kurze Regen am Silvestertag – na wenn das kein gutes Zeichen für 2020 ist!

8-10 free drinks, 10-12 free barmen

Besonders die Tree Bar, DIE Bar auf Koh Rong Sanloem (die praktischerweise auch gleich unser Hostel war) und wo wir eine Nacht sogar im Staff Room übernachten durften, hat es uns angetan und wird uns wohl länger in Erinnerung bleiben.

Im neuen Jahr ging’s dann weiter auf die größere der beiden Inseln. Koh Rong ist berühmt für ihre Strand- und Dschungel-Parties. Und für Strände wie aus der Raffaello-Werbung. Dort habe ich den vielleicht weißesten Sandstrand in Kombination mit dem türkisesten Meer überhaupt gesehen – und das Ganze ohne Menschenmassen. Unglaublich!

Nach dem easy-going Inselleben ging’s dann mit dem Nachtbus (sogar mit richtigen Betten!) 12 Stunden weiter in den Norden nach Siem Reap, die Stadt der Tempel. In Siem Reap haben wir uns durch die verschiedensten Nightmarkets gekostet: von Fried Noodles über Schnecken bis Sticky Rice und Fried Ice Cream. Bitte aber alles „no spicey“! Und trotzdem war’s im Endeffekt meistens scharf. Für mich jedenfalls.

Angkor W(haa)at?

Auch ein bisschen Kultur darf neben dem Easy Life nicht fehlen. Die Tempel, allen voran natürlich der berühmte Angkor Wat Tempel, Floating Village, Phare Akrobatik-Zirkus. Und sogar ein SOS-Kinderdorf haben wir besucht.

Auch das Nachtleben von Siem Reap lässt keine Wünsche offen. In der Pub Street reiht sich ein Lokal an das andere. Besonders die Tuk Tuk Bar direkt am Fluss und mit Freilufttoilette hat uns so einige lustige Stunden und Bekanntschaften beschert. Salsa inklusive.

Am Donnerstag ging’s dann wieder mit dem Nachtbus nach Phnom Penh. Eine richtige Großstadt: viel Verkehr und einige nicht so schöne Viertel. Das Museum und ehemalige Gefängnis S-21 und die Killing Fields erzählen von der tragischen Geschichte des Landes.

Kambodscha hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht. Das wunderschöne Meer. Die Sauberkeit in den Städten und an den Stränden. Die Freundlichkeit und der Humor der Einheimischen.

Kambodscha hat mich aber auch seeehr verwirrt.

Alle, die mich kennen wissen, dass Währungen umrechnen nicht gerade meine Stärke ist. Nett ausgedrückt. Und dann komme ich in ein Land mit gleich 2 (!) offiziellen Währungen, nämlich Riel und Amerikanische Dollar. Und beide Währungen werden wild durcheinander gemischt! So wird so manches Wechselgeld zählen zu einer echten Herausforderung für mich. Aber glücklicherweise sind die Kambodschaner ehrliche und geduldige Menschen und meinten es immer nur gut mit mir. Oder sie haben mich vollends verwirrt. 😉

Choose your Travel Buddy wisely.

Von Katzenkämpfen über Schnarcher, Preisverhandlungen, Bekanntschaften, Moped-Herausforderungen und Essensvorlieben – wir waren ein super Team und am liebsten würde ich gleich mit weiterreisen. Das Reisefieber ist schon wieder da. Sonne, Strand, Rucksack. Aber immerhin dauert es nicht lange – die nächste Reise ist schon in Sicht!

Arkoun chraen, Cambodia. [Vielen Dank, Kambodscha.] Vielleicht sehen wir uns eines Tages wieder!

Ein Gedanke zu “Same, same

  1. Hallo Steffi, ach wie toll , du reist und schreibst wieder!!! Es ist ein reines Abenteuer deine Reisegeschichten zu lesen. Freut mich sehr, dass du dein Leben so genießt. Wünsche dir weiterhin viel Spaß – bacioni Lydia

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s